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Teach#EU - Das Projekt

 – New Perspectives on European Education –

 In den Gesellschaften Europas herrscht ein europäischer Bildungsnotstand. Lange Zeit wurde das nicht als Problem gesehen: Die europäische Integration schien ein Selbstläufer zu sein, der nicht besonders erklärt werden musste. Aus eigenem Antrieb und Interesse, und unter Beibehaltung ihrer eigenen Souveränität, stellten die Mitgliedsstaaten das Gemeinsame vor das Trennende. Schrittweise wurden Bereiche aus Wirtschaft, Politik und Recht vergemeinschaftet. Die Ergebnisse dieses Prozesses, also der Erhalt des Friedens, die Weiterentwicklung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, wirtschaftliche Prosperität im europäischen Binnenmarkt, Wohlstand und grenzüberschreitende Freizügigkeit für die Bürger*innen, waren selbsterklärende Eckpfeiler des Erfolgsmodells der europäischen Integration.

Heute scheint es mit der Attraktivität des europäischen Integrationsmodells EU vorbei zu sein. Die Regierungen und Gesellschaften der EU reagieren auf Probleme zunehmend national statt europäisch. Der Brexit und die Uneinigkeit der EU in der Flüchtlingsfrage sind nur zwei Beispiele dafür. Und das, obwohl sich an den materiellen und immateriellen Vorteilen für die Staaten und Bürger*innen durch die Mitgliedschaft in der EU grundsätzlich nichts geändert hat.

Hier sehen wir die Nationalstaaten in der Pflicht. Wenn sie es ernst meinen mit der europäischen Integration in der EU, müssen sie durch europapolitische Bildung die Voraussetzung für ein europäisches Bewusstsein schaffen, das nicht im Gegensatz zum nationalen Bewusstsein steht. Die Bürger*innen sollten verstehen, dass die EU und die einzelnen Nationalstaaten keine Gegensätze sind, sondern ein Zusammenspiel darstellen. Dies gilt auch im Bereich der Bildungspolitik.

Davon sind wir nach wie vor weit entfernt. In allen EU-Staaten ist ein klares Defizit im Bereich der Bildung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen festzustellen. Weder hat europäische Bildung in den Einzelstaateneinen angemessenen Stellenwert, noch steht das Thema als Aufgabe auf der gesamteuropäischen Agenda. Der Bezugsrahmen für politische Bildung ist weiterhin überwiegend national: Junge Menschen lernen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf der Basis ihrer nationalen politischen Verfassung und Institutionen. Zudem wird ihre eigene Rolle kaum so dargestellt, dass sie aktiv partizipieren und so an der Gestaltung des europäischen demokratischen Gemeinwesens mitwirken könnten oder gar sollten.

Als Initialzündung wollen E#D, GEKO, die Bosch-Stiftung und die Europa Union Brandenburg mit einer Konferenz unter dem Motto "Teach#EU" am 21. und 22. September 2018 in Potsdam die Debatte über europäische Bildung in Europa eröffnen.

 

 

 

 

 

 

 


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